Kooperationsinitiative Verwaltung

Kurzprofil:

Die „Kooperationsinitiative Verwaltung“ ist ein Zusammenschluss von fünf vom BMAS und der EU geförderten XENOS-Projekten, die ihre Aufgabe darin sehen, die interkulturelle Öffnung der Verwaltung voranzubringen. Die fünf Projekte wollen zunächst gemeinsame Fragestellungen diskutieren. Z.B.:

  • Wie können Prozesse interkultureller Öffnung der Verwaltung auch nach Projektende erfolgreich weitergeführt werden?
  • Lassen sich Erfahrungen aus verschiedenen Verwaltungsbereichen übertragen und allgemeine Handlungsempfehlungen formulieren?
  • Wie kann sichergestellt werden, dass Menschen mit Migrationshintergrund in der Verwaltung angemessen repräsentiert, ihre Potenziale entfalten und Öffnungsprozesse gleichberechtigt mitgestalten können?
  • Wenn Weiterbildung ein zentrales Mittel bei der Sensibilisierung von Verwaltungskräften ist, wie muss sie dann gestaltet werden?
  • Wie lassen sich die Zugangsmöglichkeiten von Migrantinnen und Migranten zu öffentlichen Verwaltungen verbessern? Welche Maßnahmen unterstützen die Integration von Migrantinnen und Migranten in Verwaltungsorganisationen?

Das sind nur einige der Fragen, die die Projektakteurinnen und -akteure gemeinsam klären wollen. Vor dem Hintergrund fast zweijähriger Praxis in den Projekten lässt sich jetzt schon sagen, dass einige spannende Ergebnisse zu erwarten sind. Die Kooperationsinitiative Verwaltung will diese Ergebnisse bündeln. Geplant ist unter anderem eine ca. 70seitige Broschüre, in der in kurzen Beiträgen die „Highlights“ aus den Projekten, also einige wichtige Aspekte der interkulturellen Öffnung der Verwaltung (nicht nur) für ein Fachpublikum dargelegt werden sollen. Die Broschüre soll im Herbst 2014 rechtzeitig vor den Abschlussveranstaltungen des XENOS-Programms erscheinen.

Mitglieder der Kooperationsinitiative Verwaltung sind die folgenden XENOS-Projekte:

  • Option Kultur (Kreis Recklinghausen)
    Das Verbundprojekt verfolgt das Ziel, in der Kreisverwaltung und in den Verwaltungen der zehn kreisangehörigen Städte interkulturelle Öffnungsprozesse voranzutreiben.
  • Perspektivwechsel (Multikulturelles Forum Lünen)
    Das Projekt setzt sich die interkulturelle Öffnung von Unternehmen und öffentlichen Verwal¬tungen, die Stärkung der Potentiale von Jugendlichen und die Förderung von Betrieben der ethnischen Ökonomie zum Ziel.
  • IKIP - Interkulturelle Kompetenz und Inklusion in der Personalauswahl der Polizei (FH Köln)
    Interkulturelle Kompetenzen im Personalauswahlverfahren der Polizei in NRW sollen stärker berücksichtigt und gleichzeitig der Abbau ungewollter Zugangsbarrieren zum Polizeidienst für Bewerber/-innen mit Migrationshintergrund erreicht werden.
  • Vielfalt in der Polizei (INBIG Mainz)
    In Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Mainz sollen mehr Bewerber/-innen mit Migra¬tions-hintergrund für den Polizeidienst gewonnen und die Einstellungspraxis interkulturell sensibler gestaltet werden.
  • GE.W.IN.N (Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft gGmbH, Dresden)
    Das Projekt verfolgt das Ziel, Unternehmen und Verwaltungen in Sachsen für die Aufnahme von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund in ein Praktikum, eine Ausbildung und letztlich in Arbeit zu motivieren.

Die Kooperationsinitiative Verwaltung versteht sich als offenes Netzwerk von XENOS-Projekten.
Interessent/ -innen wenden sich bitte an:

Sabine Fischer
Tel.: 02361 / 53 – 2020
Email: sabine.fischer@ kreis-re.de        
Helena Donecker
Tel.: 02361 / 53 - 4770
Email: Helena [PUNKT] Donecker [AT] kreis-re [PUNKT] de



                                
                    
        

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Das Projekt "XENOS Panorama Bund" wird im Rahmen des Bundesprogramms „XENOS – Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.