Brücke in den Beruf - BiBer

Brücke in den Beruf, kurz "BiBer", unterstützt Jugendliche aus der Stadt Offenbach auf ihrem Weg von der Schule in den Beruf.  BiBer initiiert vielfältige und unterschiedliche Angebote für Schüler/-innen ab den achten Klassen bis zum Berufseinstieg. In Lerngruppen kann wichtiger Schulstoff wiederholt, gelernt oder „neu“ erlernt werden, um die Versetzung und einen Abschluss zu erreichen. In Lerncamps in den Ferienzeiten wird intensiver zusammengearbeitet: Stärken und Schwächen werden erkannt, soziale Kompetenzen trainiert, Lernstände erhoben, präsentiert und vieles mehr. Freizeitpädagogische Angebote (aus Sport und Kultur) runden die Angebote ab.


Das Projekt

           
  Projektname: Brücke in den Beruf - BiBer  

 
  Projektträger: Stadt Offenbach am Main
Amt für Arbeitsförderung, Statistik und Integration
Christian-Pleß-Straße 11-13
63069 Offenbach am Main
   
  Verbundpartner: Stadt Offenbach, KIZ gemeinnützige Projektgesellschaft mbH    
  Lernort:
Jugendsozialarbeit, Jugendberufshilfe und Jugendstrafvollzugsanstalten    
  Umsetzungsort:
Offenbach am Main    
  Kernaktivitäten: Berufsorientierung, Übergangsmanagement, Ausbildung, Unternehmenskooperation, Lokale/Regionale Entwicklung    
  Zielgruppen: Schüler/-innen der allgemeinbildenden Schulen, die gefährdet sind, ihren Abschluss nicht zu erreichen; Abgänger/-innen der Hauptschulzweige, die keine Anschlussmöglichkeiten haben; Jugendliche im ALG II-Bezug    
  Laufzeit: 01.03.2012 – 31.12.2014    
         


Über das Projekt


Ziele

Die Verbesserung von Schulabschlüsse und die Optimierung des Übergangs von der Schule in die Arbeitswelt waren Ziele der Projekttätigkeit – ebenso wie die Vermeidung bzw. Verringerung von Jugendarbeitslosigkeit, die Vorbereitung auf die Anforderungen des Arbeitsmarkts und Kompetenzermittlung

Methoden

  • Wissensvermittlung
  • Erfahrungsorientiertes Lernen
  • Patenmodelle
  • Coaching
  • Kompetenzfeststellung
  • Strukturbildung

Projektergebnisse

Produkte

Beschreibung des Produkts:

http://www.offenbach.de/offenbach/themen/bildung-2/bildungsprojekte/bruecke-in-den-beruf-biber

Art des Produkts:

  • Leitfaden
  • Informationsmaterial

Zielgruppen der Produkte:

  • Schüler/-innen
  • Lehrkräfte
  • Auszubildende
  • Betriebliche Akteurinnen und Akteure

Interview
Projektdokumentation

Erfolge

Stand Juli 2014:

Schüler insgesamt:
226 - Teilnehmende aus 6 Offenbacher Schulen
Männlich: 106 - Weiblich: 120
Im Alter von 13 – 35 Jahren
Jugendliche aus über 20 Nationen
90% mit Migrationshintergrund
253 Tage wurden die Teilnehmenden im Schnitt betreut.

Alle 54 Schüler der 8. Klassen in 2013/14, die am Projekt teilnehmen, wurden in die 9. Klasse versetzt.

40 sind aktuell in der 10. Klasse und wollen in 2015 ihren Realschulabschluss machen.
84 haben ihren Abschluss gemacht: 33 Hauptschulabschluss, 14 qualifizierenden Hauptschulabschluss, 37 Realschulabschluss

Alle Schüler der Abgangsklassen, die bis zum Ende der Schulzeit teilgenommen haben, konnten einen Abschluss machen (unter Vorbehalt derer, deren Verbleib noch unklar ist).

Bisher 59 auf weiterführende Schule (davon 13 auf die Fachoberschule, 8 auf das Gymnasium)
Bisher 19 in duale Ausbildung
Bei 6 Verbleib noch nicht klar

Über 600 Bewerbungen für Ausbildungs- und Praktikumsplätze wurden geschrieben.
Über 450 Betriebe wurden angeschrieben.
18 Azubi-Live Termine
Weiterbildung in Lerndiagnose, Lerntherapie, drei zweiwöchige Fachveranstaltungen, mit jeweils 12 pädagogischen Fachkräften.
Kennenlernen und Anwendung von in diagnostischen Verfahren für lernschwache junge Menschen.
Die Weiterbildung wird in Auswertungsbögen von mindestens 75 % der Teilnehmer positiv bewertet.

Schulungen
Workshops, Seminare und Trainings zum Kennenlernen von Unterstützungsmöglichkeiten
Hamet2, Ich schaff´s, Lernen lohnt sich
Fachtagungsreihe zu Selbstwirksamkeit, Selbständigkeit und Vermittlung unter besonderer Berücksichtigung von Diversity und Gender Akzeptanz

450 Personen nahmen an 9 Tagesveranstaltungen teil.

Zufriedenheit mit den Ergebnissen von mindestens 75% aller Teilnehmenden.
Fachtagungsreihe „Motivation und Lernen“ „Erste Bilanz“, „Lust und Last des Lernens“, „Selbständig Lernen“, „Hirngerechtes Lernen"
Fachtagungsreihe „Integration und Vielfalt“ „Gender in der Lebenslaufperspektive“, „Zuwanderung aus Südosteuropa“

Netzwerke

Beschreibung des Netzwerkes:

  • OloV-Steuerungsrunde

Art des Netzwerkes:

  • Netzwerk

Zielgruppen der Netzwerke:

  • Schüler/-innen
  • Lehrkräfte
  • Auszubildende
  • Betriebliche Akteurinnen und Akteure
  • Menschen mit Migrationshintergrund
  • Öffentliche Verwaltungen
  • Arbeitslose
  • Eltern

Verstetigung und Transfer

Die kommunale Arbeitsförderung konzentriert sich auf Aktivitäten, die den Übergang zwischen Schule und Beruf verbessern, gerade auch für benachteiligte Jugendliche. Die außerschulische Lernunterstützung wird fortgeführt und weiterentwickelt, wenn die Finanzierung gesichert werden kann.

Übergangsbegleitung setzen wir mit Berufseinstiegsbegleiter/-innen fort, die wir an drei Offenbacher Schulen einsetzen können. Damit kann das Projekt BiBer zwei wichtige Bausteine verstetigen.

In einer Stadt in chronischer Finanznot und unter den strengen Auflagen des sogenannten „Schuldenschutzschirms“ des Landes Hessen ist es schwierig, all das, was zur Bewältigung der aktuellen sozialen Herausforderungen eigentlich notwendig ist, auch wirklich zu realisieren.

Das Übergangsmanagement arbeitet weiterhin an der Optimierung des Übergangs von der Schule in den Beruf. Verschiedene Instrumente wie der Berufswahlfahrplan, der Übersichtsordner „Wege in den Beruf“ und die jährlichen Schulabgangsbefragungen sind zentrale Bausteine in dem Gesamtkonzept, das immer wieder um Projekte und Programme ergänzt wird.

Alle Aktivitäten stehen im Einklang mit der Landesstrategie OloV, denn wir sind bestrebt, Transparenz und eine gute Abstimmung mit allen für den Ausbildungsmarkt und den Übergang in Ausbildung relevanten Akteuren sicherzustellen.

Mit dem neu startenden „Hauptschülerprojekt“ im Rahmen des Offenbacher Bündnisses für Bildung ist eine verbindliche Zusammenarbeit zwischen den Kammern, der Agentur für Arbeit, der MainArbeit, dem Staatlichen Schulamt, dem Jugendamt und der kommunalen Arbeitsförderung beschlossen. Jeder Jugendliche wird unterstützt, um einen möglichst guten Schulabschluss zu erreichen. Im Anschluss wird die Einmündung in eine Berufsausbildung begleitet. Die intensive Begleitung und Unterstützung startet in den Vorabgangsklassen und wird an zwei Hauptschulen in der Stadt erprobt.

Kontakt

  Stadt Offenbach am Main
Amt für Arbeitsförderung, Statistik und Integration
Christian-Pleß-Straße 11-13
63069 Offenbach am Main 

Ansprechpartner/-in:
Ralph Kersten
069 8065 4367
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http://www.offenbach.de/
 
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