Vielfalt in der Polizei (ViP)

In Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Mainz sollen mehr Bewerber/-innen mit Migrationshintergrund für den Polizeidienst gewonnen und die Einstellungspraxis interkulturell sensibler gestaltet werden.

 


Das Projekt

           
  Projektname: Vielfalt in der Polizei (ViP)  

 
  Projektträger: Institut zur Förderung von Bildung und Integration (INBI)
Wallaustraße 113
55118 Mainz
   
  Lernort:
Unternehmen und öffentliche Verwaltungen    
  Umsetzungsort:
Mainz, Worms, Bad Kreuznach    
  Kernaktivitäten: Ausbildung, Bildungsarbeit, Organisationsentwicklung, Interkultureller Austausch, Lokale/Regionale Entwicklung, Diversity Management    
  Zielgruppen: Jugendliche mit Migrationshintergrund, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Eltern, Akteurinnen und Akteure im Personalauswahlverfahren der Polizei    
  Laufzeit: 01.01.2012 – 31.12.2014    
         


Über das Projekt

Beschreibung

  • Zielgruppenspezifische Seminare zur Sensibilisierung für den Umgang mit interkultureller Vielfalt im Beratungs- und Auswahlprozess für Polizeibeamtinnen und -beamte
  • Seminare zur frühzeitigen Förderung interkultureller Kompetenz sowie Stützunterricht in Kulturtechniken für zukünftige Polizeibeamtinnen und -beamte
  • Informationsveranstaltungen für Schüler/-innen, Eltern und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
  • individuelle Beratungsgespräche für Interessierte zur Unterstützung beim Ausfüllen der Bewerbungsunterlagen, Einzelnachhilfe und Bewerbungstrainings

Ziele

  • Förderung der interkulturellen Öffnung der öffentlichen Verwaltung, hier speziell der Polizei
  • Verbesserung der Ausbildungssituation von Menschen mit Migrationshintergrund

Methoden

  • Wissensvermittlung
  • Erfahrungsorientiertes Lernen
  • Interkulturelle Trainings
  • Coaching
  • PR-Kampagnen
  • Beratung von Institutionen

Angebote

Art des Angebots:

  • Informations-/Beratungsstelle
  • Aktivierungsangebot
  • Aus-/Weiterbildungsangebot

Download Flyer Akteure
Download Flyer Jugendliche

Zielgruppen der Angebote:

  • Schüler/-innen
  • Auszubildende
  • Menschen mit Migrationshintergrund
  • Öffentliche Verwaltungen

Projektergebnisse

Produkte

Art des Produkts:

  • Lehr-/Lernmaterial
  • Qualifizierungsmodul
  • Informationsmaterial

Zielgruppen der Produkte:

  • Schüler/-innen
  • Auszubildende
  • Menschen mit Migrationshintergrund
  • Öffentliche Verwaltungen

Erfolge

Qualifizierungsmodule/Unterrichtsbausteine:

  • Trainingsmodul "Interkulturelle Kompetenz" für angehende Polizeibeamtinnen und –beamte
  • Seminar zum Thema "Diversity Management" für mit der Rekrutierung und Einstellung von Anwärterinnen und Anwärtern beauftragten Beamtinnen und Beamten

Handbuch/Broschüre:

  • Zielgruppenspezifische Power-Point-Präsentationen mit Projektinformationen
  • Zielgruppenspezifische Flyer, Postkarten und Roll-Up
  • Broschüre mit Informationen zum Projekt und den
  • erzielten Ergebnissen
  • Artikel zur Personalgewinnung von Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund (XENOS Publikation)

Verstetigung und Transfer

Bei der Konzeption der verschiedenen Einzelmaßnahmen ist generell auch deren Übertragbarkeit auf andere Regionen in Rheinland-Pfalz bedacht worden. Hierzu wurden bspw. im Rahmen der interkulturellen Schulung des Einstellungspersonals Polizeibeamtinnen und -beamte als Co-Trainer/-innen herangezogen und geschult. Kontakte zu Schulen und Organisationen von Migrantinnen und Migranten wurden dahingehend gestaltet, dass sie nach Projektende durch die Polizei oder die involvierten Kooperationspartner weitergeführt werden können.

Kontakt

  Institut zur Förderung von Bildung und Integration(INBI)
Wallaustraße 113
55118 Mainz

Ansprechpartner/-in:
Peimaneh Nemazi-Lofink
06131 6172980
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.inbi-mainz.de
 
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Europäischer Sozialfonds Bundesministerium für Arbeit und Soziales Europäische Union

Das Projekt "XENOS Panorama Bund" wird im Rahmen des Bundesprogramms „XENOS – Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.