Bündnis gegen Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung

Neben dem Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung werden Menschen auch zum Zweck der Arbeitsausbeutung gehandelt. In Deutschland sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer häufig in Arbeitsbereichen wie Landwirtschaft, Bau, Gastronomie oder den haushaltsnahen Dienstleistungen betroffen. Das Bündnis gegen Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung möchte durch vielfältige Maßnahmen Öffentlichkeit, relevante Berufsgruppen und Betroffene für dieses Phänomen sensibilisieren und Letztgenannte unterstützen.


Das Projekt

           
  Projektname: Bündnis gegen Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung  

 
  Projektträger: Arbeit und Leben Berlin e.V.
Keithstr. 1-3
10787 Berlin
   
  Verbundpartner: DGB Berlin-Brandenburg, Diakonie Wuppertal – Migrationsdienste, Landesministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz, International Labour Organization (ILO), International Organization for Migration (IOM)    
  Lernort:
Städte, ländlicher Raum und europäische Grenzregionen    
  Umsetzungsort:
Hauptsächlich Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz    
  Kernaktivitäten: Sensibilisierung, Vernetzung, (Fach-)Öffentlichkeitsarbeit, politische Arbeit, Beratung, Prävention    
  Zielgruppen: Berufsgruppen, die in Kontakt mit möglichen Betroffenen kommen, Betroffene von Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung, (Fach-)Öffentlichkeit    
  Laufzeit: 01.10.2012 – 30.10.2015    
         


Über das Projekt

Beschreibung

  • Initiierung von (bundeslandspezifischen) Prozessen zur Stärkung und zum Aufbau von Ansätzen zur Unterstützung von Betroffenen des Menschenhandels zur Arbeitsausbeutung
  • Sensibilisierung von Behörden und Beratungsstellen, aber auch Gewerkschaften und Arbeitgeberinnen- und Arbeitgeberverbänden
  • Sensibilisierungsaktivitäten (z.B. Ressource Center, Schulungen, Tagungen, Informationsmaterialien, Öffentlichkeitsarbeit) ebenso wie Aktivitäten zur Vernetzung der relevanten Akteurinnen und Akteure und der Erfahrungsaustausch untereinander (v.a. Workshops)
  • Sichtbarmachen von gesellschaftlichen und politischen Ursachen als Präventionsmaßnahme

Ziele

Stärkung und Aufbau von (bundeslandspezifischen) Ansätzen, Betroffene von Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung zu unterstützen und diesem Phänomen arbeits- und strafrechtlich zu begegnen

Methoden

  • Netzwerkaufbau
  • Medienarbeit
  • Beratung von Institutionen

Angebote

Beschreibung der Angebote:

Fortbildungen für Akteurinnen und Akteure, die mit Betroffenen in Kontakt kommen können und Workshops für und mit potenziell Betroffenen

Art des Angebots:

  • Schulungen
  • (regionale) Workshops

Zielgruppen der Angebote:

  • Strafverfolgungsbehörden
  • Gewerkschaften
  • Beratungsstellen
  • Botschaften
  • Ausländerbehörden
  • Jobcenter

Projektergebnisse

Produkte

Art des Produkts:

  • Dokumentation
  • Web-Tools

Erfolge

Akteurinnen und Akteure, die mit Betroffenen in Kontakt kommen, Betroffene, Politik

Netzwerke

Beschreibung des Netzwerkes:

Verstetigung der Kooperationsstruktur zur Unterstützung von Betroffenen der Arbeitsausbeutung und zur Strafverfolgung des Menschenhandels auf Ebene der jeweils beteiligten Bundesländer

Art des Netzwerkes:

  • Netzwerk
  • Arbeitsgruppe

Verstetigung und Transfer

  • Erfahrungstransfer bezüglich des Aufbaus von Strukturen gegen Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung
  • Bereitstellung von entstehenden Projektmaterialien (z.B. Arbeitszeitkalender, Unterrichtsmodul, Situationsberichte) und Informationsangebote (z.B. Website, Ressource Center)
  • bundesweite Fachtagungen gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung
  • Verstetigung der (möglichst formalisierten) Kooperationsstruktur zur Unterstützung der Betroffenen und zur Strafverfolgung des Menschenhandels auf Ebene des jeweiligen Bundeslandes durch Einbeziehung von Vertreterinnen und Vertretern der zuständigen Behörden in das Projekt (Beirat)

Kontakt

  Arbeit und Leben Berlin e.V.
Keithstr. 1-3
10787 Berlin

Ansprechpartner/-in:
Luiza Lupascu
030 23607359
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.buendnis-gegen-menschenhandel.de
 
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