2. Validierung

Unter Validierung verstehen wir alle Bemühungen der Projektbeteiligten, die Qualität, den Nutzen und die Bedeutung ihrer Ergebnisse mit potentielle Nutzer/-innen und Beteiligten, aber auch mit Experten/-innen zu überprüfen und zu bewerten.

Ziel ist es, herauszufinden, inwiefern ein konkretes Problem gelöst oder ein konkreter Mehrwert für die Nutzer/-innen erreicht wird. Die Ergebnisse (oder Produkte, z.B. einen Qualifizierungsbaustein für interkulturelle Kompetenz), die über ein gutes Projektmanagement und kompetente Entwickler/-innen entstanden sind, können sehr gut sein - dies allein garantiert nicht, dass bestehende Probleme gelöst werden. Was gut ist, kann nicht von den direkten Projektbeteiligten allein oder nach scheinbar objektiven Kriterien gemessen werden. Es bedarf des konsensuellen Abgleichs, in dem Beteiligte und Betroffene/potentielle Nutzer/-innen sich über Wert und Wirkung verständigen. Dies ist ein typisches Merkmal von pädagogischen oder (Kultur-)Bildungs-Projekten, deren Wirkung in hohem Maße von solchen Konsensbildungen abhängt.

Je frühzeitiger dieser Abgleich geschieht, desto größer ist die Chance, im Verlauf des Projekts noch Anpassungen vorzunehmen oder die Verbreitungs- und Verstetigungsstrategie zu verändern.

Der Validierungsprozess ist damit Teil der laufenden Qualitätssicherung.

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Das Projekt "XENOS Panorama Bund" wird im Rahmen des Bundesprogramms „XENOS – Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.