2.4. Peer-Review

Im Peer-Review - auch ExpertInneninterview genannt - wird eine homogene Gruppe „Sachverständiger“ gebeten, ihre Einschätzung zu den ihnen vorgelegten Ergebnissen oder Methoden abzugeben. „Peer“ kann in diesem Zusammenhang auf ganz unterschiedliche „Sachverständige“ zutreffen: Diese können im Rahmen eines Bildungsprojekts z.B. Lehrer/-innen sein, die ein neues Modul „Interkulturelle Kompetenz“ für Multiplikatoren/-innen testen, diskutieren und Empfehlungen zu Verbesserung formulieren. Dies kann auch eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern sein, die testweise in den Genuss der Unterrichtseinheit „Interkulturelle Kompetenz“ kamen und ihre Bewertung abgeben. Es können aber auch z.B. Wissenschaftler/-innen, etwa Lehrerfortbilder/-innen sein, die das Modul unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten beurteilen. Dabei ist erfolgsentscheidend, dass die Projekte, die ihre Produkte einer solchen Validierung unterziehen, offen für Diskussionen und den manchmal auch kritischen „Input“ Außenstehender sind und die Mittel und Absicht haben, gewonnene Rückmeldungen für Verbesserungen zu nutzen.

Die Validierung sollte nicht erst mit dem Vorliegen der „Endergebnisse“ initiiert werden, sondern möglichst in einem Stadium, wo noch Überarbeitungen möglich sind. Dies kann etwa mit Hilfe eines Prototyps oder vorläufiger Ergebnisse erfolgen, so dass Rückmeldungen in das Endprodukt einfließen und es möglicherweise noch entscheidend verbessert werden kann.
Aktuelle Seite: 2. Validierung 2.4. Peer-Review

Europäischer Sozialfonds Bundesministerium für Arbeit und Soziales Europäische Union

Das Projekt "XENOS Panorama Bund" wird im Rahmen des Bundesprogramms „XENOS – Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.