3.5. Mit Politik und Verwaltung kommunizieren

Aus öffentlichen Mitteln geförderte Projekte rechtfertigen per se Kommunikation und enge Abstimmungen mit Politik und Verwaltung, bei denen es immer auch um Interessenvertretung und Einflussnahme geht. Dies evoziert den Begriff des Lobbyismus, der allerdings eine negative Konnotation hat, insofern er mit Intransparenz und (illegitimer) einseitiger Interessendurchsetzung einhergeht. Lobbyismus kann aber auch sehr wirkungsvoll und legitim sein insofern es im Zuge von Mainstreaming immer auch um die Verbesserung von Rahmenbedingungen geht, die in Politik und Verwaltung gesetzt werden.

Lobbys (Interessengruppen) versuchen die Exekutive und Legislative zu beeinflussen, vor allem durch persönliche Kontakte, und darüber hinaus auch die öffentliche Meinung durch Massenmedien. Damit ist eine reale Beeinflussungsmöglichkeit beschrieben ohne etwas über die Inhalte auszusagen. Die Professionalisierung dieser Kommunikation liegt durchaus im Sinne nachhaltiger, auf Verstetigung zielender Projektarbeit. XENOS-Projekte engagieren sich mit viel Herzblut für Integration und Vielfalt, nutzen persönliche Kontakte seither und haben Lobbyarbeit für ihre und gesamtgesellschaftlichen Interessen verdient.

vgl. zum Thema "Kooperation in und mit Verwaltungen" auch den entsprechenden Artikel im Werkstattbericht von u.bus GmbH für praktische Hilfen: Gute Projektergebnisse verstetigen und transferieren- wie geht das? - Einblicke in die laufende Praxis der Projekte im Programms XENOS Integration und Vielfalt.

 

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Europäischer Sozialfonds Bundesministerium für Arbeit und Soziales Europäische Union

Das Projekt "XENOS Panorama Bund" wird im Rahmen des Bundesprogramms „XENOS – Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.