1.2. Nutzer/-innen frühzeitig interessieren

oder der Köder muss dem Fisch schmecken:

Bereits in der Startphase ist es angeraten, das anvisierte Ergebnis mit dem Bedarf und den Bedürfnissen der potentiellen Nutzer/-innen abzugleichen. Dabei kommt es darauf an, die in der vorangegangenen Konzeptionsphase eingeflossenen Annahmen und Einschätzungen weiter zu überprüfen. Das Projektergebnis muss die Nutzer/-innen überzeugen.

Wie beim Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen ist es entscheidend, die Bedarfe möglicher Nutzergruppen zu kennen bzw. vorab einzuschätzen. Wie kann das angebotene Produkt ihnen helfen, ihre Probleme zu lösen und Herausforderungen besser zu meistern?                                 
Welchen Zwängen und Beschränkungen unterliegen sie?

Attraktiv für potentielle Nutzer/-innen ist möglicherweise:

Unterstützung bei dem Erwerb neuer Kenntnisse,                   
Unterstützung beim Erlangen eines tieferen Verständnisses eines Bereichs oder einer Praxis,
Unterstützung bei der Umsetzung neuer Lösungen,
Daten zur Stützung der eigenen (politischen) Position,
Ressourcen für die von ihnen angestrebte Tätigkeit usw.

Dabei müssen diese abstrakten Lösungen und das erarbeitete Wissen aus der Projektarbeit entsprechend der Bedürfnisse der Nutzer/-innen zu konkreten praxisgerechten "Angeboten" bzw. "Produkten" (siehe auch Abschnitt „Verwertbar machen“) ausgebaut oder klar eingegrenzt und dann im Gespräch überzeugend dargestellt werden (siehe auch  „Methode: mit Nutzenargumentation überzeugen“).

Aktuelle Seite: 1. Vernetzen und kooperieren 1.2. Nutzer/-innen frühzeitig interessieren

Europäischer Sozialfonds Bundesministerium für Arbeit und Soziales Europäische Union

Das Projekt "XENOS Panorama Bund" wird im Rahmen des Bundesprogramms „XENOS – Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.