1. Wen berücksichtigen

Mit der Stakeholderanalyse können Sie näher bestimmen, wessen Interessen auf die Projektarbeit einwirken und wessen Interessen Sie mit der Projektarbeit berühren, also berücksichtigen müssen, damit Ihr Vorhaben bekannt, anerkannt und über die Projektlaufzeit hinaus weiter wirken kann. Mithilfe der Stakeholderanalyse können Sie auch Veränderungen in der Wahrnehmung Ihrer Arbeit durch potentielle Nutzer/-innen und Unterstützer/-innen registrieren.

Stakeholder sind Personen, Personengruppen, Organisationen und Institutionen, deren Interessen durch die Umsetzung des Projektes berührt werden -  Betroffene und Beteiligte also. Sie sind zwar ständig präsent, müssen aber i.d.R. erst in ihrer Bedeutung für das Projekt identifiziert werden. Es ist wichtig, ihre Werte und Positionen zu verstehen und zu berücksichtigen, denn sonst werden auch gute Ergebnisse nicht angenommen.

Die gemeinsame Stakeholderanalyse im Team, und mit Kooperationspartnern im Verlauf, hilft die Kontakte nutzbar zu machen und mögliche Vorbehalte in den Blick zu bekommen und „besprechbar“ zu machen. Akteure, die fast in Vergessenheit geraten waren, treten wieder in Erscheinung. Ziel- oder Bewertungskonflikte mit Akteuren und potentiellen Nutzer/-innen aufgrund unterschiedlicher Einstellungen und Perspektiven werden deutlich. Die individuelle Einschätzung von Akteuren durch die Projektbeteiligten wird damit systematisiert. Der Vergleich der Stakeholderanalyse zu verschiedenen Zeitpunkten im Projekt zeigt, wie sich die Perspektiven des Projekts auf die Akteure und umgekehrt, wie sich die Wahrnehmung des Projekts von Außenstehenden im Verlauf, verändert.

Aktuelle Seite: 1. Vernetzen und kooperieren 1.1. Wen berücksichtigen

Europäischer Sozialfonds Bundesministerium für Arbeit und Soziales Europäische Union

Das Projekt "XENOS Panorama Bund" wird im Rahmen des Bundesprogramms „XENOS – Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.