1.1.1. Methode: Stakeholder analysieren

Betroffene und Beteiligte (Stakeholder) werden gemeinsam im Projekt hinsichtlich ihres Einflusses auf und ihrer Einstellung zum Projekt eingeschätzt und in einem Raster festgehalten. Die Projektleitung und alle Projektmitarbeitenden einschließlich relevanter Kooperationspartner sollten idealerweise am Meinungsbildungsprozess beteiligt werden.

Tabelle 1: Stakeholderanalyse

 

Alle Stakeholder identifizieren durch Brainstorming, Adressbuch und andere Listen
Wenn sinnvoll, Stakeholder in Gruppen zusammenfassen
Jeden Stakeholder auf eine separate Karte schreiben
Entscheiden Sie für jeden Stakeholder (Karte), wie einflussreich er/sie ist und wie seine/ ihre Einstellung zum Projekt ist und heften Sie die Karte in die Matrix.

Ist jemand beispielsweise zwar als Entscheidungsträger sehr einflussreich, zeigt jedoch wenig Interesse für die Thematik des Projekts, müsste diese Stakeholder-Karte in der rechten unteren Ecke relativ zu anderen Stakeholdern in diesem Segment positioniert werden. Diesen Stakeholder gilt es - für den Erfolg meines Projekts! - zufrieden zu stellen und sich an seinen Interessen und Zielen zu orientieren.

Planen Sie dann, wie Sie während des Projekts mit den Stakeholdern umgehen wollen. Hier kommt es aus Erfahrung darauf an zu entscheiden und ggf. direkt bei der Person nachzufragen, wer informiert, gefragt, an Entscheidungen beteiligt, überzeugt oder sonst wie berücksichtigt werden will.
Machen Sie das gemeinsam im Projektteam. So strukturieren Sie einen umfangreichen Diskussions- und Meinungsbildungsprozess über ihre Stakeholder. 
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Das Projekt "XENOS Panorama Bund" wird im Rahmen des Bundesprogramms „XENOS – Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.