4. Verwertbar machen

 

 

 Ergebnisse verwertbar machen und transferieren

Jedes Projekt entfaltet eine Reihe von Aktivitäten, um Ziele, Ergebnisse und (langfristige) Wirkungen zu erreichen. Ein Projekt, das z.B. Ausbilder/-innen im Bereich interkulturelle Kompetenz weiterbildet, nutzt vorliegende, vom Träger entwickelte oder modifizierte Module, die besondere Expertise von Trainer/-innen und lässt sich ggf. von Experten/-innen dabei beraten. Eben weil das Thema Interkulturalität nicht immer geläufig ist und einzelne Module von den Multiplikatoren/-innen nicht nachvollzogen oder als praxisfern in Frage gestellt werden. Es handelt sich dabei im besten Fall um ein lebendiges dialogisches Geschehen in dessen Verlauf Kompetenzen entstehen, bei den Trainees z.B. „interkulturelle Kompetenz“, die sie im Ausbildungsalltag anwenden können. Auch bei den Trainerinnen und Trainern ‚passiert‘ etwas. Sie testen eventuell anfangs vorliegende Qualifizierungsbausteine, passen sie ggf. an und erweitern ihre mit einem sensiblen Thema einhergehende Lehrkompetenz.

Die Projekt-Aktivitäten führen in diesem Sinne zu unmittelbaren Ergebnissen, den Kompetenzzuwächsen - sie sind damit aber noch längst nicht für Dritte nutzbar, da sie weder in größerem Umfang verbreitet, verstetigt oder transferiert werden können. Dazu bedarf es weiterer Bearbeitung durch die Projektverantwortlichen. Sie müssen ein „Produkt“ entwickeln, welches von Dritten nutzbar ist. Dabei müssen sie die Besonderheiten des Themas, methodisch-didaktische Aspekte, die Lehr- und Lernsettings, Zielgruppen und Verbreitungswege etc. berücksichtigen. Das „Produkt“ eines Projekts ist die Voraussetzung, damit wertvolle Ergebnisse sowohl in der eigenen Institution oder Verbundkontext als auch in andere Bereiche dauerhaft transferiert werden können. 

Die Erstellung und das „Verwertbar machen“ von Aktivitäten sollte frühzeitig mitgedacht und parallel zum operativen Geschäft in den Projektverlauf eingebettet werden.

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Europäischer Sozialfonds Bundesministerium für Arbeit und Soziales Europäische Union

Das Projekt "XENOS Panorama Bund" wird im Rahmen des Bundesprogramms „XENOS – Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.