4.1. Checkliste „Transfer erreichen“

Nachhaltige Wirkung ist keine Kleinigkeit

… und der Transfer von Good Practice von einem Bereich in den anderen eben auch nicht.

Im Folgenden werden Erfahrungen u.a. aus anderen Programmen als eine Art „Leitbild“ zusammengefasst.
Es geht darum kurz zu beschreiben, welche Herausforderungen der Transfer umfasst. Dieses „Leitbild Transfer“ kann als Checkliste der eigenen Nachhaltigkeitsaktivitäten nützlich sein. Darüber hinaus werden die hier beschriebenen Herausforderungen an gegebener Stelle im Transfer-Coach erläutert.

  Neue Konzepte müssen nachgewiesenermaßen nützlich sein, um Probleme im neuen Bereich besser, schneller und preiswerter zu lösen.  
Der Transfer muss professionell gesteuert werden, es muss definiert werden, was genau erreicht werden soll und es muss eine Vorstellung entwickelt werden, wie dies geschehen kann.
Der Übertragungsprozess muss mit Betroffenen und Verantwortlichen abgesprochen werden.
Ganz häufig ist ein intensiver Austausch zwischen Know-how-Träger/-innen und zukünftigem Anwender/-in nötig
Es muss geklärt werden, inwiefern die Innovation/ die zu übertragende Entwicklung angepasst werden muss und ob und wie Rahmenbedingungen beim Anwender verändert werden müssen
Der Transfer braucht Ressourcen: finanzielle, personelle und auch Know-how. Es ist wichtig zu klären, welche Belastungen auf die Anwendenden, die beteiligten Organisationen und auch die Know-how-Tragenden zukommen.
Oft müssen Unterstützer/-innen aus Politik und Verwaltung für die Veränderung gewonnen werden. Häufig können Innovationen nur nachhaltig wirken, wenn ein politischer Wille besteht, altbewährte Praktiken zu ersetzen und sich auf neues Terrain zu begeben.
Die Neuerung muss an Vorwissen anknüpfen bzw. in der Kooperation der Know-how-Tragenden und Nutzenden entsprechend aufbereitet werden.
Die Rezipient/-innen müssen davon überzeugt sein, dass die Veränderung Praxisprobleme unter Alltagsbedingungen lösen kann und der Vergleich von Aufwand und Ertrag muss allgemein positiv ausfallen.          
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Europäischer Sozialfonds Bundesministerium für Arbeit und Soziales Europäische Union

Das Projekt "XENOS Panorama Bund" wird im Rahmen des Bundesprogramms „XENOS – Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.