4.4. Interner versus externer Transfer

Der Transfer, also das Übertragen von Ergebnissen aus einem Bereich in einen anderen Bereich, kann intern wie extern erfolgen.

Von internem Transfer, auch Nah-Transfer (Kruppa&Mandl et al., 2002), spricht man, wenn Ergebnisse innerhalb der beteiligten bzw. mit entwickelnden Einrichtungen verstetigt und verbreitet werden konnten. Wenn z.B. eine innovative Unterrichtsmethode an einer Schule erprobt und eingesetzt wird, muss die Fortführung unabhängig von beteiligten Personen an der Schule möglich sein.

Von externem Transfer, auch Fern-Transfer, spricht man dagegen, wenn Ergebnisse nach außen getragen werden und dort Nutzung und Verankerung finden. Das wäre der Fall, wenn die erprobte Unterrichtseinheit auch in anderen Schulen des Bundeslandes eingesetzt wird. Hier wird deutlich, dass für einen externen Transfer meist mehr Aufwand betrieben werden muss: ein explizites „Verwertbar machen“ (Ausarbeitung bzw. Dokumentation zum Produkt, das extern vorgestellt werden kann und auch überzeugt) und „Verändern“ und Anpassen an die neuen Bedingungen.

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