4.7. Widerstand beim Transfer

Der Transfer eines Projektergebnisses von einem Bereich in den anderen erfordert die Beschäftigung mit Veränderungsmanagement. Denn es wird erfahrungsgemäß nicht reichen, ein sehr gutes Projektergebnis zu entwickeln, dieses in ein nachvollziehbares Produkt umzuwandeln und eine/n Nutzer/-in zu finden. Spätestens wenn erfolgreiche XENOS-Projekte ihre Ergebnisse in einem anderen Bereich einführen und verstetigen wollen, führt dies zu Herausforderungen ganz besonderer Art. 

Neue Ideen einzuführen bedeutet für die Betroffenen immer eine Veränderung bekannter eigener Routinen oder auch von komplexeren Prozessen in der Organisation. Das kann erstrebenswert sein, aber es ist trotzdem mit Arbeit verbunden. Wenn die Veränderung oder auch Verbesserung von den Betroffenen nicht direkt eingefordert oder gesucht und ausgewählt wurde, führt auch diese „Fremdbestimmung“ i.d.R. zu Widerstand.

Gemessen an der Identifikation (Commitment) über die Zeit lassen sich folgende Entwicklung und verschiedene Gefühlslagen beschreiben, wie das folgende Bild zeigt. Wie lange Menschen in den einzelnen Phasen verhaftet sind, ist vom Betroffenen selbst, der subjektiven Bedeutung für den einzelnen und eben dem Veränderungsmanagement abhängig.

 



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Europäischer Sozialfonds Bundesministerium für Arbeit und Soziales Europäische Union

Das Projekt "XENOS Panorama Bund" wird im Rahmen des Bundesprogramms „XENOS – Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.