Meslek Yolu - Gemeinsam für gute Ausbildung

Tags: Schüler-innen Auszubildende Menschen mit Migrationshintergrund Lehrkräfte, (sozial-)pädagogische Fachkräfte Betriebliche Akteurinnen und Akteure Öffentliche Verwaltungen arbeitslose (junge) Menschen Eltern Berufsorientierung, Berufliche Vorbereitung Übergangsmanagement, -begleitung Ausbildung, Weiterbildung, Arbeit Unternehmenskooperation Elternarbeit Interkultureller Austausch Wissensvermittlung künstlerisch kreative Methoden Erfahrungsorientiertes Lernen Erlebnispädagogik Sport Biografiearbeit Interkulturelle Trainings Patenmodelle Mentoring Coaching Niedrigschwellige Beratung Case Management Kompetenzfeststellung Netzerkaufbau u. -pflege Strukturbildung PR Kampagnen Medienarbeit Lernort 3

Art

Ziel von Meslek Yolu ist die nachhaltige Verbesserung der Ausbildungssituation von jungen Menschen mit Migrationshintergrund durch Sensibilisierung von Unternehmen und Organisationen zur kulturellen Vielfalt, die Unterstützung junger Menschen im Übergang Schule-Beruf sowie die Stärkung der Ausbildungsbereitschaft von Betrieben von Migratinnen und Migranten.


Das Projekt

           
  Projektname: Meslek Yolu – Gemeinsam für gute Ausbildung  

 
  Projektträger: Werkstatt PARITÄT gGmbH
Hauptstr. 28
70563 Stuttgart-Vaihingen
   
  Verbundpartner: Der Paritätische Baden-Württemberg
DESBIR e.V.
SBR gGmbH
BIOTOPIA gGmbH
   
  Lernort:
Unternehmen und öffentliche Verwaltungen    
  Umsetzungsort:
Stuttgart, Mannheim    
  Kernaktivitäten: Berufsorientierung, Übergangsmanagement, Ausbildung, Unternehmenskooperation, Organisationsentwicklung, Elternarbeit, Interkultureller Austausch    
  Zielgruppen: Schüler/-innen, Auszubildende, Menschen mit Migrationshintergrund, Lehrkräfte, Betriebliche Akteurinnen und Akteure, Öffentliche Verwaltungen, Arbeitslose, Eltern    
  Laufzeit: 01.01.2012-31.12.2014    
         


Über das Projekt

Beschreibung

Das Projekt „Meslek Yolu – Gemeinsam für gute Ausbildung“ war ein Verbundprojekt mit vier Projektpartner/‑innen: Der Paritätische Baden-Württemberg, DESBIR e.V., SBR gGmbH und BIOTOPIA gGmbH.

Die Werkstatt PARITÄT war neben der Koordination zuständig für die Entwicklung und Umsetzung von zahlreichen Informationsmaßnahmen für junge Migrant/‑innen und Eltern. Hier arbeiteten sie eng zusammen mit verschiedenen Migrantenvereinen (Teilprojekt 1).

Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg unterstützte mit vielfältigen Angeboten die Etablierung der interkulturellen Öffnung im neuen “Paritätischen Mehrgenerationenzentrum” sowie in weiteren Einrichtungen und Verwaltungen (Teilprojekt 2).

Der türkische Unternehmerbund DESBIR schaffte Ausbildungs- und Praktikumsplätze. Dabei wurden türkische Unternehmer/‑innen qualifiziert und Schüler/‑innen erhielten Seminare zum Bewerbungsprozess (Teilprojekt 3).

Ziel des Beschäftigungsunternehmens SBR war die Entwicklung eines Good-Practice Konzeptes zur interkulturellen Unternehmensöffnung und eines Curriculums für die Ausbildung junger Frauen und Männer mit Migrationshintergrund (Teilprojekt 4).

BIOTOPIA ermöglichte mit „MÜMM – Mannheimer Übergangsmanagement für Migrant/innen“ den benachteiligten jungen Migrant/‑innen den Einstieg und den erfolgreichen Abschluss einer dualen Berufsausbildung. Ebenso wurden Betriebe von den Chancen und Vorteilen kultureller Vielfalt im Unternehmen überzeugt (Teilprojekt 5).

Damit wurden also junge Migrant/­‑innen und ihre Eltern bei der Berufsorientierung und Ausbildung unterstützt, die Ausbildungsbereitschaft von ausländischen Unternehmen gestärkt und die interkulturelle Öffnung und Sensibilisierung von Unternehmen und Organisationen vorangetrieben.

Ein wichtiger und besonderer Baustein des Projektes war außerdem die Durchführung des Wettbewerbs „Vielfalt gelingt! Gute Ausbildung für junge Migrant/‑innen“ durch die Werkstatt PARITÄT und des PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg.

Ziele

Ziel des Projektes war die Verbesserung der beruflichen Situation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Baden-Württemberg durch Information, Begleitung und Unterstützung der Jugendlichen bei der Berufsorientierung und Ausbildungsplatzsuche sowie während der Ausbildung, durch Elternarbeit und durch interkulturelle Öffnung und Sensibilisierung von Unternehmen.

Insbesondere durch den aktuellen Wettbewerb „Vielfalt gelingt! Gute Ausbildung für junge Migrant/‑innen“ unter der Schirmherrschaft des Integrationsministeriums Baden-Württemberg sollten Wirtschafts- und Sozialunternehmen sowie öffentliche Verwaltungen zum Thema kulturelle Vielfalt landesweit sensibilisiert werden.

Methoden

Angebote

Beschreibung des Angebots:

Im Projekt gab es folgende Angebote für Unternehmen:

Art des Angebots:

Zielgruppen der Angebote:

Projektergebnisse

Produkte

Beschreibung des Produkts:

In den verschiedenen Teilprojekten wurden jeweils mehrere Produkte erarbeitet. Insgesamt ergeben sich die folgenden Produkte, Materialien und Konzepte.

Konzepte zur Darstellung von Projektergebnissen und -erkenntnissen:

Handreichungen/Handbücher:

Dokumentationen/Broschüren:

Medienprodukte:

http://www.gemeinsam-fuer-gute-ausbildung.de/category/produkte/

Art des Produkts:

Zielgruppen der Produkte:

Erfolge

Teilprojekt 1:

Durch die Zusammenarbeit mit den Migrant/-innenvereinen konnten zahlreiche Jugendliche aus der migrantischen Community erreicht und bei der Berufswahl unterstützt werden. Außerdem erhielten die Migrant/-innenvereine Unterstützung und Beratung bei ihrer Professionalisierung. Zudem wurden Unternehmen und Verwaltungen sowie die Öffentlichkeit durch den landesweiten Wettbewerb „Vielfalt gelingt! Gute Ausbildung für junge Migrant/-innen“ zum Thema kulturelle Vielfalt in der Ausbildung sensibilisiert.

Teilprojekt 2:

Mit der Etablierung eines interkulturellen Hauses in Stuttgart-Vaihingen und eines Fortbildungsangebots für Fachkräfte aus Sozialunternehmen und öffentlichen Verwaltungen wurde die interkulturelle Öffnung von Organisationen vorangetrieben. Durch eine Medienkampagne im türkischen Radiosender sowie eine Handreichung zu dualen Studienplätzen wurden außerdem Angebote entwickelt, um dem Fachkräftemangel im sozialen Bereich entgegenzuwirken.

Teilprojekt 3:

Ausländische (v.a. türkische) Unternehmer/-innen wurden durch Ausbildungseignungskurse qualifiziert sowie gecoacht und konnten somit neue Ausbildungsplätze anbieten. Schüler/-innen wurden durch Echt-Bewerbungsseminare unterstützt und in Praktika und Ausbildung v.a. in ausländische Betriebe vermittelt. Dies stärkte nachhaltig die Ausbildung in Migrant/-innenunternehmen.

Teilprojekt 4:

Das Best-Practice-Konzept zur interkulturellen Unternehmensöffnung wurde gemeinsam mit Auszubildenden, Eltern sowie dem sozialpädagogischen Fachpersonal und den Ausbilder/-innen entwickelt, nachhaltig implementiert und den Sozial- und Wirtschaftsunternehmen zu Verfügung gestellt.

Teilprojekt 5:

Jugendliche wurden gezielt auf eine Ausbildung vorbereitet (Profiling, Qualifizierungen, erlebnispädagogische Trainings etc.) und in eine Ausbildung vermittelt. In der Ausbildungsphase wurden sie individuell begleitet und unterstützt. Die ausbildenden Betriebe erhielten ebenfalls ein Dienstleistungsangebot. Dies führte zu weniger Abbrüchen und mehr erfolgreichen Ausbildungsabschlüssen.

Netzwerke

Beschreibung des Netzwerkes:

Zu unseren strategischen Partnern und Netzwerken gehörten:

Art des Netzwerkes:

Zielgruppen der Netzwerke:

Verstetigung und Transfer

Im Bereich der Netzwerkarbeit sind folgende Erfolge zu verzeichnen:

Planungen hinsichtlich der Übernahme von Modulen nach Projektlaufzeit sind folgende:

Außerdem werden die erstellten Konzepte und Produkte der Verstetigung und dem Transfer beitragen.

Kontakt

  Werkstatt PARITÄT gGmbH
Hauptstr. 28
70563 Stuttgart-Vaihingen

Ansprechpartner/-in:
Necla Karaburun
0711 2155 413
karaburun [AT] paritaet-bw [PUNKT] de
www.gemeinsam-fuer-gute-ausbildung.de/